Kyffhäuserkreis
Der Kyffhäuserkreis liegt im Norden Thüringens und erstreckt sich über eine Fläche von 1.038 km². Gegenwärtig leben hier 71.148 Einwohner (Stand Juni 2025). Der Kyffhäuserkreis ist geprägt durch große landwirtschaftliche Flächen in den breiten Auen. Unterbrochen werden diese durch das sagenumwobene, kleinste Mittelgebirge Europas – den Kyffhäuser – sowie die Windleite, Hainleite, Schmücke, Hohe Schrecke und Finne. Diese Höhenzüge sind auch beliebte Wandergebiete für Einheimische und Touristen. Malerische Flüsse wie die Unstrut, Wipper, Helme und Helbe durchziehen die Region.
Der Kyffhäuserkreis entstand am 1. Juli 1994 durch die Zusammenlegung der Kreise Artern und Sondershausen. Kreisstadt ist Sondershausen. Wichtigste Wirtschaftszweige sind die Elektroindustrie, der Maschinenbau und die Landwirtschaft. Die bekanntesten und beliebtesten Sehenswürdigkeiten des Kreises sind das Kyffhäuser-Denkmal, die Barbarossahöhle (die einzige begehbare Gipsanhydrithöhle Europas), das Panorama Museum in Bad Frankenhausen (mit dem Meisterwerk von Werner Tübke – dem größten Rundgemälde Deutschlands), das Erlebnisbergwerk Sondershausen (die älteste begehbare Kaligrube der Welt), die Modellbahn Wiehe, dem Freizeit- und Erholungspark Possen und dem Schloss mit der märchenhaften Goldenen Kutsche in Sondershausen.