Gute Beispiele aus der Praxis

Projektbeschreibung

Ort:

–

Ziel:

Reduktion des Unfallrisikos an Kreuzungen – uneingeschränkt konfliktfreie Querung für den Fußverkehr

Finanzierung:

–

Projektstatus:

Konzept

Zeitraum:

–

Projekt­management:

Steckbrief / Ideenpapier vom Wegebund 2026

Kontakt:

Wegebund Sachsen – www.wegebund.de

Details

An vielen Knotenpunkten mit Lichtsignalanlage („Ampelkreuzungen“) erhalten die Querungen für den Fußverkehr gleichzeitig mit dem parallelen Fahrzeugverkehr Grün. Dieser Ablauf kann zu Konflikten zwischen abbiegenden und querenden Verkehrsteilnehmenden führen.
Beim Konzept „Rundum-Grün“ wird eine Steuerungsphase eingefügt, die dem Fußverkehr an allen Querungen gleichzeitig Grün erteilt und ihn so vollständig vom Fahrzeugverkehr entkoppelt. Während der Freigabe der Querungen für den Fußverkehr haben alle Relationen des Fahrzeugverkehrs gleichzeitig Rot, wodurch eine uneingeschränkt konfliktfreie Querung ermöglicht wird.

Steckbrief Rundum-Grün, Wegebund 2026 mit Umsetzungshinweisen und weiteren Informationen.

Projektbeschreibung

Ort:

Erfurt

Ziel:

Machbarkeitsprüfung zur Einführung Zeichen 721 (Grünpfeil für Radverkehr)

Finanzierung:

–

Zeitraum:

2022 ff.

Kontakt:

Dirk Büschke, Radverkehrsbeauftragter Stadt Erfurt

Details

Mithilfe des Prüfschemas können Knotenpunkte mit wenig Aufwand vorgeprüft werden. Die potentiellen Knotenpunkte wurden identifiziert und der Abteilung Verkehr des Tiefbau- und Verkehrsamtes gut vorbereitet übergeben.

Nach einer detaillierten Prüfung durch die untere Straßenverkehrsbehörde musste die obere Straßenverkehrsbehörde im Landesverwaltungsamt die Anordnung genehmigen. Der gesamte Prozess dauerte aufgrund der großen Anzahl an Kreuzungen etwa acht Monate. In Erfurt konnte so zunächst an 16 Knotenpunkten das neue Verkehrszeichen angebracht werden.

Hintergrund: Mit der StVO-Novelle 2020 wurde das Zeichen 721 eingeführt. Der „klassischen Grünpfeil“ ist an einigen Knotenpunkten zu gefährlich und wird vermehrt zurückgebaut. Studien haben gezeigt, dass im Gegensatz zum Kraftverkehr ein Sicherheitsrisiko beim Abbiegen des Radverkehrs viel geringer ist. Daher lohnt sich die Anordnung des Grünpfeils für Radverkehr als ein (kleiner) weiterer Schritt zur Förderung des Radverkehrs.

AGFK gute Beispiele: Radwegebrücke Kaulsdorf

Projektbeschreibung

Ort:
Kaulsdorf (Saalfeld)
Ziel:

Lückenschluss Saaleradweg (Teil Radfernweg D-Route 11) zum Hohenwarte-Stausee

Finanzierung:
5,5 Mio. Euro – davon 4 Mio. Euro Fördermittel und 550.000 Euro Landkreis
Zeitraum:

circa 2015 bis 2025, Eröffnung Juni 2025

Ansprech­partner:

Details

Die Rad- und Fußverkehrsbrücke bei Kaulsdorf führt über die Saale und verbindet so die sechs Kaulsdorfer Gemeindeteile beider Uferseiten. Die Strecke zwischen Kaulsdorf und Saalfeld kann nun auf einem fahrradfreundlichen und überwiegend ebenen Teilstück befahren werden. Aufgrund der topographischen Gegebenheiten war der Abschnitt von der Kreisgrenze am Hohenwarte-Stausee bis Saalfeld bisher einer der anspruchsvollsten auf der gesamten Strecke.

Hinzu kommen die Fertigstellung eines zwei Kilometer langen Teilstücks des Saaleradwegs zwischen Uhlstädt und Zeutsch, sowie die 2021 am Ortseingang von Saalfeld eröffnete Bohlenwandbrücke zwischen Reschwitz und Obernitz. Der circa 400 Kilometer lange Saaleradweg ist Teil des Radfernwegs D-Route 11 Ostsee-Oberbayern mit einer Länge von 1.697 Kilometern. 2025 wurde der Weg vom ADFC erstmals mit drei Sternen ausgezeichnet.

Projektbeschreibung

Ort:

Erfurt

Ziel:

Machbarkeitsprüfung zur Einführung Zeichen 721 (Grünpfeil für Radverkehr)

Finanzierung:

–

Zeitraum:

2022 ff.

Kontakt:

Dirk Büschke, Radverkehrsbeauftragter Stadt Erfurt

Details

Mithilfe des Prüfschemas können Knotenpunkte mit wenig Aufwand vorgeprüft werden. Die potentiellen Knotenpunkte wurden identifiziert und der Abteilung Verkehr des Tiefbau- und Verkehrsamtes gut vorbereitet übergeben.

Nach einer detaillierten Prüfung durch die untere Straßenverkehrsbehörde musste die obere Straßenverkehrsbehörde im Landesverwaltungsamt die Anordnung genehmigen. Der gesamte Prozess dauerte aufgrund der großen Anzahl an Kreuzungen etwa acht Monate. In Erfurt konnte so zunächst an 16 Knotenpunkten das neue Verkehrszeichen angebracht werden.

Hintergrund: Mit der StVO-Novelle 2020 wurde das Zeichen 721 eingeführt. Der „klassischen Grünpfeil“ ist an einigen Knotenpunkten zu gefährlich und wird vermehrt zurückgebaut. Studien haben gezeigt, dass im Gegensatz zum Kraftverkehr ein Sicherheitsrisiko beim Abbiegen des Radverkehrs viel geringer ist. Daher lohnt sich die Anordnung des Grünpfeils für Radverkehr als ein (kleiner) weiterer Schritt zur Förderung des Radverkehrs.

Grünes Platzhalterbild

Projektbeschreibung

Ort:

–

Ziel:

Reduktion des Unfallrisikos an Kreuzungen – uneingeschränkt konfliktfreie Querung für den Fußverkehr

Finanzierung:

–

Projektstatus:

Konzept

Zeitraum:

–

Projekt­management:

Steckbrief / Ideenpapier vom Wegebund 2026

Kontakt:

Wegebund Sachsen – www.wegebund.de

Details

An vielen Knotenpunkten mit Lichtsignalanlage („Ampelkreuzungen“) erhalten die Querungen für den Fußverkehr gleichzeitig mit dem parallelen Fahrzeugverkehr Grün. Dieser Ablauf kann zu Konflikten zwischen abbiegenden und querenden Verkehrsteilnehmenden führen.
Beim Konzept „Rundum-Grün“ wird eine Steuerungsphase eingefügt, die dem Fußverkehr an allen Querungen gleichzeitig Grün erteilt und ihn so vollständig vom Fahrzeugverkehr entkoppelt. Während der Freigabe der Querungen für den Fußverkehr haben alle Relationen des Fahrzeugverkehrs gleichzeitig Rot, wodurch eine uneingeschränkt konfliktfreie Querung ermöglicht wird.

Steckbrief Rundum-Grün, Wegebund 2026 mit Umsetzungshinweisen und weiteren Informationen.

Projektbeschreibung

Ort:
Gera
Ziel:
Fahrrad- und fußgängergerechte Anbindung des Stadtteils Lusan
Bisherige Ergebnisse:
Abriss der Brücke erfolgte 2024
Finanzierung:
4,45 Millionen Euro gefördert durch Bundessonderprogramm „Stadt und Land“
Projektstaus:

Fertigstellung November 2025

Zeitraum:
2024 – 2025

Kontakt:

Tiefbauamt Gera

Details

Die Rad- und Gehwegbrücke in der Nürnberger Straße ist ein zentraler Knotenpunkt für die Menschen, die im Stadtteil Lusan leben. Seit März 2022 war sie nach einer Hauptuntersuchung wegen erheblicher Mängel aus Sicherheitsgründen für die Nutzung gesperrt worden. Um die Verkehrssicherheit künftig gewährleisten zu können, wurde ein Neubau im November 2025 fertiggestellt.

Projektbeschreibung

Ort:

Ilm-Kreis

Ziel:

Umsetzung Kreisweites Wegweisungsnetz

Finanzierung:

Informationen folgen

Zeitraum:
2024 – 2027
Kontakt:
Annett Rudolf, Sachbearbeiterin Radverkehr
Details

Bislang waren Wegweisungsnetze in Kommunen nur teilweise eingerichtet. Das sollte sich mit einem Ilm-Kreis-weiten Wegweisungsnetz ändern, um auch außerhalb der Städte eine einfache Navigation zu den wichtigen Zielen betreiben zu können.

Routen für das Wegweisungsnetz werden mit den Kommunen abgestimmt. Im Anschluss kann die Planung und Umsetzung vorangetrieben werden. Das Ziel ist ein kreisweites Wegweisungsnetz (Knotenpunktwegweisung), das alle Ortsteile, Bus- und Bahnhöfe sowie weitere wichtige Ziele mit dem Fahrrad erreichbar macht.

Zusätzliche Fakten

Über WebGIS können die Wegweiserstandorte abgerufen werden.

Zusätzliche Fakten

Hier können über WebGIS die Wegweiserstandorte abgerufen werden.

Projektbeschreibung

Ort:
Jena
Ziel:
267 km Zielnetz zur Stärkung des alltäglichen Radverkehrs
Bisherige Ergebnisse:

Umsetzung kreisweites Wegweisungsnetz

Projektstatus:
Abgeschlossen
Zeitraum:
2022 – ?
Projekt­management:

Team Verkehrsplanung

Kontakt:
Ulrike Zimmermann
Details

Mit dem Radverkehrsplan Jena 2035+ stellt die Stadt Jena mit 111 Punkt- und 228 Streckenmaßnahmen ein umfangreiches Maßnahmenpaket, um Fahrradfahrende stärker in den Gesamtverkehr zu integrieren. Dazu zählen der Neubau von Radverkehrsanlagen, ihre Sanierung und die Einführung von 30km/h-Zonen. Der ganze Plan ist übersichtlich auf Web GIS nachzuvollziehen.

Die schrittweise Umsetzung der Maßnahmen, die auf GIS dokumentiert ist, wird aktuell durch fehlende Planungskapazitäten und wenige finanzielle Mittel erschwert.

Projektbeschreibung

Ort:
Weimar
Ziel:

Straßenmarkierungen für den Radverkehr

Finanzierung:

Informationen folgen

Projektstatus:
In Umsetzung
Zeitraum:
2017 – 2030
Projekt­management:
Straßenverkehrsbehörde Weimar
Details

Anbringung von Markierungen: Für Radfahrende möchte die Stadt Weimar mehr Platz im Verkehrsraum anbieten. Hierfür wurden Markierungen auf den Straßen durchgeführt, zugunsten der Radfahrenden (z.B. Sperrfläche wird zur Aufstellfläche Radverkehr, Rotmarkierungen an Knotenpunkten für sichere Querung)

Grünes Platzhalterbild

Projektbeschreibung

Ort:
Weimar
Ziel:

Ausbau der Radverkehrsinfrastruktur

Finanzierung:
1,7 Millionen Euro aus Sonderprogrammförderung „Stadt und Land“
Projektstatus:
In Umsetzung
Zeitraum:
2023
Projekt­management:
Straßenverkehrsbehörde Weimar
Details

Neubau Radweg von Gaberndorf nach Weimar-Nord: Die Stadtteile Gaberndorf und Weimar Nord ließen lange eine sichere Fahrradverbindung missen. Mit einem neuen ca. 910 m langen Fahrradweg soll verkehrsinfrastrukturelle Alternative zu der Kfz-Schnellstraße geboten werden.

Grünes Platzhalterbild

Projektbeschreibung

Ort:
Weimar
Ziel:

Ausbau der fahrradgerechten Infrastruktur in der Stadt

Finanzierung:
260.000 Euro zu 60% aus Städtebauförderung
Projektstatus:
In Umsetzung
Zeitraum:
2024 – 2030
Projekt­management:
Straßenverkehrsbehörde Weimar
Details

Um die Fahrradwegeinfrastruktur zu ergänzen, wird wird die Zahl der Stellplätze für Fahrräder durch die neue Fahrradgarage am historischen Rathaus mit 16 Stellplätzen und dem Einbau von Anlehnbügel in der Innenstadt erweitert. Außerdem werden in Weimar nützliche Add-ons eingerichtet, wie das „Ampeltrittbrett“, die beim Stehen an der Ampel für einen sicheren Halt sorgen. 

Grünes Platzhalterbild

Projektbeschreibung

Ort:
Weimar

Ziel:

Gliederung des Straßenraumes zugunsten der Fußgänger

Finanzierung:

Informationen folgen

Projektstatus:
vorerst abgebrochen
Zeitraum:
2024
Projekt­management:
Straßenverkehrsbehörde Weimar
Details

Verkehrsversuch am August-Fröhlich-Platz: Um den Verkehrsraum gerechter aufzuteilen und effizienter nutzen zu können, wurde am August-Fröhlich-Platz eine Querungshilfe in Form einer Mittelinsel aus mobilen Leitelementen aufgebaut. Jedoch kam es wiederholt zu Anfahrschäden durch ÖPNV-Fahrzeuge, was zum frühzeitigen Abbruch des Verkehrsversuchs führte.

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