Mühlhausen

Die Stadt Mühlhausen liegt am nordwestlichen Rand des Thüringer Beckens im Übergangsbereich zu den Höhenzügen des Hainich, des Dün und der Hainleite. In der Stadt leben etwa 36.500 Einwohner. Mühlhausen ist Kreisstadt des Unstrut-Hainich-Kreises und bildet als Mittelzentrum einen wichtigen Siedlungsschwerpunkt in einem überwiegend ländlich geprägten Umland. Zu den wichtigsten zentralen Einrichtungen der Stadt zählen das Berufsschulzentrum des Kreises, das Landgericht, sowie das Ökumenische Hainich Klinikum, ein Fachkrankenhaus mit landesweiter Bedeutung.

Die ehemalige Freie Reichsstadt Mühlhausen war im Mittelalter nach Erfurt die zweitmächtigste Stadt im Thüringer Raum. Wie in kaum einer anderen Thüringer Stadt ist ein unverwechselbares historisches Erscheinungsbild erhalten geblieben. Als zweitgrößtes Flächendenkmal des Freistaats verfügt Mühlhausen über einen seltenen Reichtum an architektonisch bedeutenden historischen Bauwerken – allen voran die Kirchen prägen die Stadt. Die sehenswerte Altstadt mit ihren liebevoll sanierten Bürgerhäusern wird von einem fast drei Kilometer langen, nahezu vollständigen mittelalterlichen Stadtmauerring umgrenzt.

Ansprechpartner

Stephan Gunkel
Stadtverwaltung Mühlhausen
Klimaschutzbeauftragter
Ratsstraße 25
99974 Mühlhausen

Telefon: 03601 452 264
E-Mail: stephan.gunkel@muehlhausen.de
Webseite: www.muehlhausen.de

Kurz und Knapp

Was wurde schon für den Radverkehr getan?

In den vergangenen Jahren wurde schrittweise an einer Verbesserung der Situation des Radverkehrs gearbeitet: Es wurden Radwege neu gebaut oder ausgebaut und Lücken geschlossen, bei Straßenbauprojekten – insbesondere an den Bundesstraßen – der Radverkehr mitgedacht und die Fußgängerzone für den Radverkehr geöffnet. Darüber hinaus wurden bereits erste Einbahnstraßen für den Radverkehr in Gegenrichtung freigegeben. Durch den Unstrut-Radweg sowie den Unstrut-Werra-Radweg ist die Stadt Mühlhausen zudem an das überregionale touristische Radwegenetz angebunden.

Trotz dieser Fortschritte verfügt Mühlhausen bislang noch nicht über ein flächendeckendes durchgängiges zum Radfahren ermutigendes Netz für alle Nutzertypen und Lebensalter – insbesondere für das Radfahren im Alltag besteht weiterhin Verbesserungsbedarf. Mit der Fertigstellung eines Radverkehrskonzepts für den Alltagsradverkehr im Jahr 2024 liegt nun jedoch eine wichtige strategische Grundlage vor, um diese Defizite in den kommenden Jahren systematisch anzugehen.

Was haben wir vor?

Die Stadt entwickelt ihre Radverkehrsinfrastruktur sukzessive auf Grundlage des neuen Radverkehrskonzeptes. Durch Netzverdichtung, gezielte Anbindung täglicher Ziele, konkrete Berücksichtigung der örtlichen Rahmenbedingungen und Einbeziehung aller Ortsteile wollen wir flächendeckend für den Alltagsradverkehr geeignete Radverkehrsstrukturen schaffen. Detaillierte realisierbare Maßnahmen, Vorschläge für Knotenpunktlösungen und Kostenschätzungen sind die Grundlage weiterer Umsetzung in jedem der kommenden Jahre. Ganz wichtig sind uns in diesem Prozess Akteurs-Beteiligung und Einbeziehung der Öffentlichkeit.