Kurz und Knapp
Was wurde schon für den Radverkehr getan?
Der Fahrradverkehr hat sich gegenüber 1991 mit einem heutigen Anteil von 13 % am Gesamtverkehr mehr als vervierfacht. Das ist eine der sichtbaren Veränderungen im Erfurter Stadtverkehr. Die Länge der Radverkehrsanlagen konnte stetig weiterentwickelt werden (1990 = 44,3 km – 2021 = 205,85 km). Alle komplexen Straßenbaumaßnahmen wurden zur Umsetzung der geplanten Radverkehrsanlagen genutzt. Dies hat, wie die Ausweisung von Tempo 30-Zonen und die Öffnung von Einbahnstraßen den Radverkehr spürbar attraktiver gemacht. Innerhalb des kompakten Stadtgebietes ist die Innenstadt das Ziel Vieler, deshalb wurden und werden Fahrradparkplätze geschaffen.
Wie im Bahnhofsumfeld die „Radhäuser“ 1 & 2, an den Ämtern der Stadtverwaltung und an wichtigen touristischen Zielen. Auf neugestalteten Plätzen und Straßen, wie Anger, Fischmarkt, Johannesstraße, Bahnhofstraße, Michaelisstraße und Andreasstraße wurden feste Radbügel integriert, sowie Baumschutzbügel und Radbügel kombiniert. Durch das Bürgerbegehren „Radentscheid Erfurt“ wird der Ausbau weiterer Abstellanlagen stetig vorangetrieben. Mittels Flurbereinigungsmaßnahmen im Zusammenhang mit dem Bau der Autobahn, der Ostumfahrung und ICE-Ausbau entstanden über ländliche Wege zahlreiche radfreundliche Verbindungen vor allem zwischen den Ortsteilen als gut befahrbare Radtrassen. Durch Erfurt führen die Radfernwege D4 Mittellandroute, Thüringer Städtekette, Geraradweg, Nessetalradweg, Erfurter Seen Radweg und der Radring Erfurt. Die Fernwege sind vollständig beschildert und verlaufen über den ICE-Bahnhof, durch die Innenstadt sowie entlang der Tourismusinformation.