Ilm-Kreis
Der Ilm-Kreis liegt in der Mitte des Freistaates Thüringen und umfasst eine Fläche von 843 km². Im Norden grenzt der Landkreis an die Landeshauptstadt Erfurt. Der amtliche Mittelpunkt Thüringens wurde 2008 in Rockhausen im Ilm-Kreis ermittelt. Ein Gedenkstein weist darauf hin.
Im Ilm-Kreis leben 109.105 Einwohner (Stand: 30.06.2013) in 7 Städten und 36 Gemeinden. Die Goethe- und Universitätsstadt Ilmenau und die älteste Stadt Thüringens Arnstadt (704 erstmals erwähnt) sind die beiden Mittelzentren des Ilm-Kreis und prägen in besonderem Maß das kulturelle Leben.
Die Wirtschaft wird von den vorwiegend Klein- und mittelständischen Unternehmen traditioneller Branchen ebenso wie von neuen Unternehmen der Zukunftsbrachen geprägt. Die TECHNOLOGIE REGION ILMENAU ARNSTADT ist Aushängeschild des Wissenschafts- und Innovationspotenzials. Die einzige Technische Universität Thüringens in Ilmenau trägt wesentlich zur Entwicklung der Region bei.
Die Landschaft reicht vom Südrand des Thüringer Beckens – dieser Teil ist meist hügelig – über die reich bewaldeten, von Flusstälern durchschnittenen Vorberge des Thüringer Waldes bis zum Gebirgsmassiv mit den höchsten Bergen des Thüringer Waldes, dem großen Beerberg (983 m), dem Schneekopf (978 m) und dem Großen Finsterberg (944 m). Auf dem Schneekopf befindet sich seit 2008 wieder ein Aussichtsturm, dessen Plattform die 1000 m-Marke übersteigt. Die beiden Flüsse Gera und Ilm prägen den Landkreis im Westen bzw. im Osten.